“Dramatischer Rückgang der Bevölkerung” titelte gestern die Märkische Allgemeine. Prognosen sagen, dass es bald ein Viertel weniger Bevölkerung in unserer Region geben wird. Das ist schon schockierend, denn irgendwie hatte ich nach den Bevölkerungseinbrüchen nach der Wende eigentlich immer die Hoffnung, dass sich das irgendwann wieder erholt und wenigstens leicht bessert. Doch was red ich, ich würde doch auch am liebsten wegziehen, ich fühle mich zwar recht wohl hier, bin aber schon immer rastlos gewesen. Den Kindern und auch den Eltern zuliebe bin ich also noch ein kleiner Nesthocker und erfreue das Havelland mit meiner Anwesenheit.
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Eigentlich ist ja jetzt die Zeit, wo man lieber draußen sitzt, mit Freunden kleine, fettige Würstchen brät und diese mit einer dementsprechenden Menge an Bier herunterspült. Aber der Kinogott bringt gerade jetzt und in den nächsten Wochen so viele schöne Filme, die es nicht verdienen, ungesehen zu sein. Ich rede nicht von den illegalen Downloads in russisch mit chinesischen Untertiteln. Man muss schon ein richtiger Filmbanause sein, um lieber eine schlechte Fassung aufm Minibildschirm zu sehen, als ein echtes Kinoerlebnis haben zu wollen.
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Eigentlich halte ich nichts von diesen reisserischen Berichterstattungen, aber wir sind oberflächlich gesehen doch in Sachen Mord und Totschlag eine recht verschlafene Region. Und da ist so eine Meldung für viele schon sehr aufregend und Grund zur Sorge. Es soll schon am Dienstag passiert sein. Ein 19jähriger soll seine Mutter umgebracht haben, auf der Flucht sein. Und nur einen Tag später war die Stadt voller Fernsehteams und einiger Reporter. Allerdings habe ich gestern nichts gesehen bei meiner Fahrt durch Rathenow.
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Gestern hatte ich die Gelegenheit mit einer Freundin in die 3D-Vorstellung von Avatar zu gehen. Für 3D-Kino müssen wir Armen ja erst mal ein Stück fahren und es bedarf schon einiger Vorbereitung. Eines der nächstgelegenen Kinos, in denen man die Möglichkeit des 3D-Kuckens hat, ist das Concerthaus Brandenburg. Zur Sicherheit habe ich die Karten vorbestellt, was uns gute Plätze sicherte. Eine freundliche Dame nahm die Bestellung entgegen und erklärte das Prozedere. Die Reservierung wird unter dem eigenen Namen registriert und die Karten holt man sich dann eine halbe Stunde vor der eigentlich Vorstellung ab.
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Wie die Märkische Allgemeine berichtet, waren gestern 150 Erzieherinnen aus Rathenow und Blankenfelde-Mahlow (was für eine seltsame Kombination) vom Märkischen Platz zur Stadtverwaltung marschiert (ui, ganze 300 Meter), um ihren Unmut zu äußern und einen Vertreter der Stadt zu sprechen. Aber von der Stadt war erst mal niemand zu sprechen-Hans-Jürgen Lemle, der erste Beigeordnete, sollte laut Gewerkschaft Rede und Antwort stehen. Dabei möchte ich erwähnen, dass dieser sich erst letztes Wochenende die Zeit für die Auftritte der Kitas zur nahenden Buga beim Brandenburger Stadtfest nahm, um sich alle Beiträge (u.a. der Kita ”Flax und Krümel” aus Premnitz) anzusehen.
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Tagesmütter sind auch hier in unserer Region immer mehr gefragt. Wie in der MAZ vom Wochenende zu lesen ist, hat Rathenow derzeit sechs Tagesmütter, die hier zu finden sind. Die Elternzeit ist mittlerweile auf 14 Monate geschrumpft (und machen wir uns doch nichts vor, so viele Männer übernehmen keine Elternzeit trotz des Elterngeldes, so dass es netto nur 12 Monate sind). Will man in den Beruf zurückkehren oder sucht eine Arbeit, ist man auf ein gut funktionierendes Familiennetzwerk oder flexible Kinderbetreuung durch Kindergärten und Tagesmütter angewiesen. Es wundert mich aber nicht, dass der hohen Nachfrage nicht alle potentiellen Tagesmütter ein Angebot entgegen setzen.
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Das Jahr schreitet munter voran und läßt uns kaum durchatmen-war nicht eben erst Weihnachten? Und so stehen schon die April-Termine an. Für die Schüler und Schülerinnen beginnen nächste Woche die Osterferien. Am 11. April finden in Milow und Bützer (und weiteren Orten der Umgebung) die Osterfeuer statt. Traditionell gut besucht und beliebt ist das Eiertrudeln in Milow am 12. April. Es gibt Verpflegung und Musik mit DJ Andreas.
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