Gestern waren wir das erste mal bei der Serenade unterm Sternenhimmel, die sich ja wirklich großer Beliebtheit erfreut. Das Wetter war traumhaft und wir haben auch unsere Kinder mitgenommen. Für den stolzen Preis von 24 Euro für zwei Personen (die Kinder hatten freien Eintritt) war für uns klar, das sitzen wir auf jeden Fall ab. Oder besser, wir laufen das ab. Egal ob die Kinder quengeln, teure Getränke wollen oder das Fischbaguette 4 Euro kostet. So hieß es laufen, kucken, inspirieren lassen, genießen (so gut es mit einer Zweijährigen geht), atmen war etwas schlechter. Das Wetter drückte die doch sehr verqualmte Luft noch arg nach unten. Aber es war auszuhalten.
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Alle, die hier nach dem Kettensägenmörder von Rathenow suchen, hier entlang:
Bluttat in Rathenow oder auch MAZ
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Letzten Freitag fand für die 10. Klassen der Bruno H. Bürgel Schule die Abschlußfeier im Kulturzentrum statt. Dem entspannten Abend ging eine feierliche Zeugnisübergabe mit kleinem Programm voraus. Das war so herrlich unperfekt, dass es wirklich Spass machte zuzusehen. Besondere Highlights waren die Schülerband ohne Namen und der perfekte Gesang der Damen, die durch das Programm führten. Von den 68 Schülern haben immerhin 45 Schüler die Berechtigung fürs Abitur erhalten.
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Was man so alles in den Briefkasten gesteckt bekommt… Ich geb zu, das meiste (also alles, was nicht direkt an mich adressiert ist) wird erst mal gestapelt, abgelegt, ungelesen und ungeliebt ignoriert. Wenn die Stapel Glück haben, schau ich noch mal durch… Und so habe ich eine Ausgabe des Milower Landboten gefunden, ganze vier Seiten bunt auf Hochglanz. Eine Macke von mir ist, das ich viele Zeitungen oder eben Broschüren von hinten anfange zu lesen und das tat ich dann auch und freute mich über die berühmten Anwälte der Großgemeinde Milow-einer soll der Anwalt für Peter Alexander, Karl Lagerfeld und Claudia Schiffer sein. Na ist doch schön, denke ich und begreife erst am Ende des Textes, dass es sich um Ironie handelt.
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“Dramatischer Rückgang der Bevölkerung” titelte gestern die Märkische Allgemeine. Prognosen sagen, dass es bald ein Viertel weniger Bevölkerung in unserer Region geben wird. Das ist schon schockierend, denn irgendwie hatte ich nach den Bevölkerungseinbrüchen nach der Wende eigentlich immer die Hoffnung, dass sich das irgendwann wieder erholt und wenigstens leicht bessert. Doch was red ich, ich würde doch auch am liebsten wegziehen, ich fühle mich zwar recht wohl hier, bin aber schon immer rastlos gewesen. Den Kindern und auch den Eltern zuliebe bin ich also noch ein kleiner Nesthocker und erfreue das Havelland mit meiner Anwesenheit.
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Eigentlich ist ja jetzt die Zeit, wo man lieber draußen sitzt, mit Freunden kleine, fettige Würstchen brät und diese mit einer dementsprechenden Menge an Bier herunterspült. Aber der Kinogott bringt gerade jetzt und in den nächsten Wochen so viele schöne Filme, die es nicht verdienen, ungesehen zu sein. Ich rede nicht von den illegalen Downloads in russisch mit chinesischen Untertiteln. Man muss schon ein richtiger Filmbanause sein, um lieber eine schlechte Fassung aufm Minibildschirm zu sehen, als ein echtes Kinoerlebnis haben zu wollen.
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Letztens sah ich Werbung im Fernsehen vom Havelland TV und freute mich ehrlich, dass das Havelland Tv Internetfernsehen jetzt gestartet ist. Wir haben keinen Kabelanschluss und müssen seit unserem Wegzug aus Rathenow auf die Beiträge des Havelland TV verzichten. Die liefen bei uns manche Vormittage trotz etlicher Wiederholungen und teilweise dröger Beiträge in Dauerbeschallung. Ich persönlich fand die Beiträge witzig, unterhaltsam und teilweise beruhigend. Man freute sich über das ein oder andere bekannte Gesicht und einige interessante Informationen zu aktuellen Geschehnissen.
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Eigentlich halte ich nichts von diesen reisserischen Berichterstattungen, aber wir sind oberflächlich gesehen doch in Sachen Mord und Totschlag eine recht verschlafene Region. Und da ist so eine Meldung für viele schon sehr aufregend und Grund zur Sorge. Es soll schon am Dienstag passiert sein. Ein 19jähriger soll seine Mutter umgebracht haben, auf der Flucht sein. Und nur einen Tag später war die Stadt voller Fernsehteams und einiger Reporter. Allerdings habe ich gestern nichts gesehen bei meiner Fahrt durch Rathenow.
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Ihr fragt Euch, wo die ganzen Steuergelder bleiben und warum die Gemeinden immer neue Schulden machen-oder warum so wenig Geld für die wichtigen Dinge da ist? Na das Geld steckt in den ganzen Rechtsstreitigkeiten der Gemeinden. Da fällt mir natürlich Rhinow ein und zuguterletzt natürlich Milow und Bürgermeister Wittstock.
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Bald ist Ostern, da erzähle ich wohl nichts neues. Die Kinder sind schon völlig eingestimmt und freuen sich wie verrückt auf die bunten Tage. Wenn man sich gegen die Familienzeit nicht wehrt, kann es einfach nur schön werden, denn für die Osterzeit ist eigentlich an alle gedacht. Besonders schön ist die Tradition der Osterfeuer und einige Termine habe ich hier einfach mal für unsere feierwütige Gegend zusammengetragen:
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